Kulturpegel

 
Konzertberichte in Wort und Bild
 
 

Der Weg einer Freiheit im Universum

Der Weg Einer Freiheit werden zehn und das will gebührend mit einer Tour gefeiert werden.

Ich weiß noch genau wie mir die Kinnlade herunterfiel, als ich das erste Release hörte. Damals waren sie noch noch in bester Black-Metal-Tradition ein Zweimannprojekt mit Drumcomputer. Seitdem ist viel passiert, aus dem Projekt wurde eine richtige Band, sie haben sich musikalisch deutlich weiter entwickelt, Stillstand ist ein Fremdwort geworden und das beständige Touren hat sich auch ausgezahlt.

Mit dabei an ihrem Geburtstagshalt im Stuttgarter Universum sind die grandiosen Celeste aus Frankreich. Musikalisch irgendwo zwischen Sludge, Black Metal und Post-Hardcore zuhause, schafft es die Band seit Jahren, ein manisches Meisterwerk nach dem anderen herauszubringen. Was sich auf Platte schon sehr zu einer düsteren und repetitiven Atmosphäre verdichtet, wird live (unterstützt durch viel Nebel, Strobos und Stirnlampen) noch mehr auf die Spitze getrieben. Live ein unbedingtes Must-see!

Den Abend eröffnet The Devil’s Trade mit seinem eher düsteren Folk (er selbst betitelt seinen Stil als "Doom Folk"). Dass das letzte Album auf Golden Antenna herauskam zeigt uns, dass auch hier 1-A-Qualität geboten wird.

Fazit: Schön, dass hier auf der Jubiläumstour drei so unterschiedliche Bands/Künstler auf der Bühne stehen!

Text:
Marc Linkenheil
Geschrieben am
24. Januar 2019
Der Weg einer Freiheit Der Weg einer Freiheit
black metal, atmospheric black metal, german, german black metal, progressive black metal
Celeste
sludge, screamo, post-hardcore, black metal, french
The Devil’s Trade