Gut gut. Der Papst hat gesprochen, die Spenden sind erledigt, das Weihnachtsprogramm läuft auf vollen Touren. Der Durchschnittsdeutsche nimmt gerade zwei Kilo zu und probiert neue Socken an, das ist fein.
Wir haben auf dem Weihnachtsmarkt recherchiert um herauszufinden, was die beliebtesten Wünsche in der Schwabenmetropole sind. Man wünscht sich iPads und iPhones, Laptops und Harems. Manche auch nur eine Ines. Oder eine neue Arbeitsstelle. Es zeichnet sich also ein anderes Bild als der Papst lamentiert, es ist gar kein so kommerzielles Fest.
Sehr viele Menschen wünschen sich jedes Jahr Besinnlichkeit, Gemeinsamkeit und Gesang. Daher finden sich 18000 Leute in einem Berliner Fussballstadion um 90 MInuten lang zu singen, ohne Pause. Ich wäre gern dabei gewesen und gebe mich ungern mit kleineren Ausmaßen zufrieden.
Ich weiß leider auch nicht warum sowohl KameraMann, als auch LichtMann die Herrenriege komplett unbeachtet lassen. Fast schon sexistisch. Aber egal. Hoffentlich haben alle irgendwann eine derart besinnliche Musik genossen, im Kreise der Familie und guter Freunde.
Dann wird es jetzt wieder Zeit sich zu überlegen, was Silvester werden soll. Schön Abfahren auf Pulverschnee, schön Abfeiern in Berlin, schön Essen im Freundeskreis, schön Sauerei machen auf Hausparties.
Auch dazu werden wir wieder fieberhaft recherchieren. Bis dahin,
rutschet guud, aber fallet net no.

