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Mit Artikel,Ohne AkzentTheDrums

von Werner Rietzschel

The Drums haben zwar das "The" im Namen und machen auch wirklich Indie, der Akzent bleibt aber auf der Strecke. The Drums sind nämlich aus Brooklyn und glänzen nun mit einem selbstbetitelten Debüt.

"The reason I called you guys in here: your name Sum 41! The number band thing is out! Ok?! Blink 182, Green Day 75... These names are not cool! What's in now is 'the'!"

Dem ein oder anderem Rock-Veteran wird diese Passage aus dem Video Clip "Still Waiting" von Sum 41 bekannt vorkommen. Jede junge Band, die heute etwas auf sich hält und den markanten englischen Insel-Sound rüber zu bringen versucht, schließt diesen Artikel in ihrem Bandnamen mit ein. So auch "The Drums".

Jene haben es jedoch doppelt schwer, die jungen Burschen sind nämlich keineswegs mit britischer Attitüde und Akzent gesegnet. Die Band kommt nämlich aus Brooklyn, New York. Einordnen kann man ihre Machart unter Indie-Pop mit einer leichten Brise Elektro. Nicht neu, aber dennoch eine Band, die es locker schafft, die Tanzfläche eines jeden Indie-Clubs zu füllen.

Amerikanische Kritiker vergleichen sie gerne mit den Beach Boys, was dann aber doch eher nur an ihrer Singleauskopplung "Let's Go Surfing" liegt. Denn ihr Video-Clip "Forever & Ever Amen" und ihr Sound erinnert sonnenklar an den düsteren und melancholischen Stil von The Smiths, The Cure oder Joy Divsion. Oft wird dem Sänger Price von The Drums zudem nachgesagt, seine Tanzeinlagen würden denen vom verstrobenen Joy Divisons Sänger Ian Curtis ähneln.

Am 04. Juni wird ihr Album mit dem schlichten Namen "The Drums" erscheinen. Neben "Forever & Ever Amen", welches wir für euch weiter unten haben, wurden mit "Best Friend" und "Let's Go Surfing" bereits zwei weitere Songs mit einem Video gesegnet.

Alben: The Drums (2010)

Internet: thedrums.com/home.html und www.myspace.com/thedrumsforever