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The Butterfly Effect mit t AKi DA im Keller Klub Stuttgart 066

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TheButterflyEffectim KellerklubStuttgart

von Stefan Haug

Nach jahrelanger Abstinenz kamen The Butterfly Effect auf Ihrer Europa-Tour auch in den gut gefüllten KellerKlub um Ihr neues Album "Final Conversation Of Kings" vorzustellen.

Bevor es aber soweit ist, eröffenen mit etwas Verspätung tAKiDA den Abend. Die schwedische Band ist vielen neu, für ein paar andere aber auch der eigentliche Hauptact. Die Herren sind bestens gelaunt und freuen sich, das auch Sie hier Fans vertreten haben. 3 Doors Down mit mehr Tattoos, etwas mehr Härte, könnte man meinen - aber zugegeben, immernoch anspruchsvoller und ein guter Einstieg. Nach kurzen 30 Minuten ist da schon Schluss und es wird Platz gemacht für mehr Raum, Tiefe, The Butterfly Effect. Der KellerKlub füllt sich nun. Der Platz vor der Bühne ist eng umkämpft. The Butterfly Effect sorgen, Überraschung, für ein volles Haus. Mit so einem großen Andrang haben die vier Bandmitglieder wohl selbst nicht gerechnet.

In Ihrer Heimat haftet an Ihnen der Ruf einer ausgezeichneten Live-Band, die die Emotionen, die auf Platte festgehalten werden, auf der Bühne zur Perfektion treiben.

Diesen können Sie heute bestätigen. Da wird zwar gleich zu Beginn mit "Window And The Watcher" gut vorgelegt, dieser hohe Standard wird aber konstant gehalten. Sei es mit neuen Perlen wie "Final Conversation" oder alten Songs wie "Always", die im Vergleich zu den Neuen um einiges härter nach vorne gehen. Da schmiegen sich anspruchsvolle Arrangements an glasklare Gesangspassagen, um im nächsten Moment von einem Instrumentengewitter zerteilt zu werden. Das sind Stücke, die vor Kraft und Aufbruch nur so strotzen. Sänger Clint Boge performt wie gewohnt mit runtergelassenen Hosenträgern und gibt das kleine Energiebündel. Steht er im einen Moment noch pathetisch am Mikrofon so bricht es im nächsten aus Ihm heraus und kann nicht inne halten. Angesteckt davon zeigt sich auch Gitarrist Kurt Goedhart der wie wild zuckt, um eine Gitarrenharmonie nach der nächsten durch die Effektgeräte zu jagen.

 

 

Auch die Rhytmusfraktion um Ben Hall und Glenn Esmond lassen sich vom Sound treiben und haben sichtlich Spaß. So verwundert es nicht, das die Band den Stuttgarter Auftritt während des zwlöf Song starken Sets zum bisher Besten kürt. Von den Fans euphorisch gefeiert ist dann aber nach mehr als einer Stunde ein Ende. Zum Abschluss gibt es noch den Album-Opener "Worlds On Fire", der sich auch als Abschlusshymne perfekt ausführen lässt. Doch, das Stuttgarter Publikum möchte noch nicht gehen und so entschließen sich The Butterfly Effect noch eine letzte Zugabe rauszuhauen. Spaß macht das, Fans, Band, allen Beteiligten.

So kann man nur hoffen, dass Sie ihre Drohung, schnellstmöglichst wieder auf europäischen Bühnen zu stehen, Wahr werden lassen - denn was hier heute geboten wurde gehört auf die Bühne, auf die ganz große.