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Foto: Rene König
IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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IRA im Zwölfzehn, Stuttgart mit The Serpentnes

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

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The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

Foto: Rene König
The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

Foto: Rene König
The Serpentines im Zwölfzehn, Stuttgart

The Serpentines IRA Zwölfzehn Stuttgart

von Rene König

The Serpentines, DIE Stuttgarter Indie-Waver Institution sagt ein letztes Mal Goodbye. Hochkarätigen Support haben sie in Form der Post-Rocker IRA aus Konstanz.

Wir waren The Serpentines, vielen Dank für eure Unterstützung. Gute Nacht.

Das waren die letzten Worte einer großartigen Band, die, bevor sie überhaupt groß werden konnte, schon nach 3 Jahren das Zeitliche segneten. Für den passenden Schwanengesang sorgten erstmal die Konstanzer IRA. Gesprochen wird der Name übrigens Airrra. Gott sei dank haben sie das gesagt, sonst wäre es peinlich für mich geworden. Pünktlich um halb 9 wurde mit dem, Achtung Schubladendenken, Endzeitpop begonnen. IRA entführten einen in eine Welt voller Träume, Sehnsüchte und auch Freude. Das ältere, postrockigere Material entsprach mehr der Endzeitstimmung die hier und heute herrschen sollte, doch auf der kürzlich erschienen These Are The Arms geht es wesentlich optimistischer und poppiger zu Werke. Also nicht das jetzt den IRA Leuten die Sonne aus dem Allerwertesten strahlt, aber die Stimmung ist nicht mehr ganz so niederschmetternd wie früher. Mit kleineren, deutschen Spoken Word Ausflügen in den Liedern bietet IRA eine Abwechslung, die manche Postrock Bands einfach nicht haben und dadurch auf lange Strecken langweilig machen. So versanken manche in diese druckvolle Soundlandschaft, manche nickten mit dem Kopf und ganz, ganz wenige gähnten. Ist halt nicht jedermanns Sache. Die Band zeigte sich äußerst spielfreudig und explodierte in den lauten Momenten förmlich auf dem spärlichen Platz auf der Bühne. Das sich da keiner auf den Füßen rumtrampelte war fast schon eine choreographische Leistung. Alle schick in schwarz gekleidet, außer der Herr Schlagzeuger im Karohemd, passte man sich den Gegebenheit des Abends an und spielte gut 45 Minuten die ganze Bandbreite des Schaffens. Wem das zweite Album ein wenig erschreckt hat nach dem starken The Body And The Soil, sollte auf jeden Fall in das neue Werk reinhören oder gar die Limited Edition auf der Tour besorgen. Die Vinyl LP gibt’s da nämlich in einer Filzhülle.

Und dann war es soweit. Zeit ein letztes Mal den Serpentines Songs zu lauschen bevor die Band, Achtung Wortspiel, die Serpentinen ihrer Karriere beenden. So kam es das sich das Quartett ein letztes Mal zusammenfand um Lieder wie Port-au-Prince oder The Analyst zu spielen. 13 Songs. 1 Stunde. Und die verging wie im Fluge. Der Eindruck eines klassischen Abschiedkonzertes erwerkte das Ganze aber nicht. Das Zwölfzehn war zu recht fast voll und die Stimmung ausgelassen. Soundtechnisch wurde auch eindrucksvoll bewiesen das The Serpentines nicht nur eine kleine Hinterhofband ist, Entschuldigung: war. Hier sind Profis am Werke. Da wird auch das Abrauchen eines Effektgerätes nicht zum Kopfzerbrechen. Im Verlauf des Abends wurde natürlich auch allen Beteiligten, Unterstützern und Freunden gedankt diesen Abschied zu zelebrieren. Wie eingangs schon erwähnt war die Stunde schneller vorbei als man dachte und The Serpentines verliesen die Bühne kurz um mit der letzten Zugabe das Bandende zu besiegeln. Das Finale stellte sich dann als effektvolles, lautstarkes Störgeräusche-Gewitter heraus. Alle legten sich ins Zeug und mit Verwunderung ging weder ein Bass noch eine Gitarre zu Bruch. Und der Schlusssatz blieb wohl auch den meisten Partypeoples im Kopf: Wir waren The Serpentines.