von Lorène Goesele
STRIKE ANYWHERE spielt ihren melodischen Hardcore Punk schon seit über einer Dekade und berichten in ihren Liedern von all den Dingen, die in ihren Augen in Amerika und dem Rest der Welt schief laufen – „to live in discontent“.
STRIKE ANYWHERE spielt ihren melodischen Hardcore Punk schon seit über einer Dekade und berichten in ihren Liedern von all den Dingen, die in ihren Augen in Amerika und dem Rest der Welt schief laufen – „to live in discontent“.
Erschienen ihre ersten Alben auf JADE TREE, wechselten sie für „Dead FM“ zum Major FAT WRECK CHORDS. Im Herbst 2009 erschien nun ihr aktuelles Album „Iron Front“. Hierfür sind sie zu BRDIGE NINE übergelaufen. Das in Boston ansässige Label hat sich eigentlich auf toughere Spielarten des Hardcoregenres und Straight Edge Bands spezialisiert. Nachdem aber bereits NEW FOUND GLORY auf B9 ein Album veröffentlichte, beweisen die Jungs von B9 erneut, dass sie auch für melodiösere Richtungen offen sind.
Was kann man von den Jungs aus Richmond 2010 erwarten? Positiv ausgedrückt bleiben sie sich stilistisch treu. Shouter Thomas Barnett wechselt wie 1999 von gesungen vorgetragenen in schreiende Parts über. Die Melodien könnten „Change is a sound“ genauso entstammen wie eben „Iron Front“. Mit den politischen Texten versuchen sie, Diskurse zu initiieren , sie sehen die Musik als ein wichtiges Medium, um ihre Weltsicht zu streuen und Leute zu motivieren, nicht nur Musik zu konsumieren, sondern auch für eine bessere Welt einzustehen.
Man kann also gespannt sein, wie STRIKE ANYWHERE das Zwoelfzehn am Montag auf ihre Seite ziehen wird.