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Foto: Rene König
Start A Fire im Juha West

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Start A Fire im Juha West

Start A Fire Juha West Stuttgart

von Rene König

Start A Fire heißt soviel wie: Schdard a Feier! Oder so ähnlich. Die Jungs und das Mädel aus Stuttgart luden zur CD-Releaseshow ein und alle sollten sie kommen - in das Juha West. Neben einem veganen Grill gab es auch noch eine Zombiebeachparty. Was für ein verrückter 2. Juli.

Pünktlich zur zweiten Band kamen wir dann im Juha West an. Also um 22.15 Uhr! Eigentlich sollte schon jetzt die Hauptband spielen, aber es läuft meist anders als man denkt. Grund der Verzögerung war wohl die Verspätung des Drummers der ersten Band. Ihr kennt das ja: des einen Leid ist des anderen Freud. Drinnen spielte die besagte zweite Band namens The Plastic Smile Pop-Punk alla Blink182. Was das hier auf einem Hardcore-Konzert zu suchen hat weiß keiner so recht, aber ca. 40 Leute fanden das ganz gut und nickten mit dem Kopf.

An der frischen Luft konnte man sich bei der Beachparty glücklich essen oder gemütlich im mitgebrachten Swimming-Pool aka Planschbecken relaxen. Für einen Juliabend werden natürlich abgefahrene Temperaturen erwartet, so dass eine Beachparty gar nicht so abwegig schien. Um halb 11 war es eher kühl und keiner wollte mehr schwimmen. Schade.

Um 23 Uhr weiß-der-Geier kamen dann die Hardcoreler Turn Away . Irgendwie scheint der Großteil der Leute eher Bock auf Burger zu haben, als Turn Away zu lauschen. Inklusive mir. Sorry Turn Away, aber ich weiß dass ihr eine gute Liveband seid. Habt ihr schon beim Pirate Satellite Festival gezeigt.

Zu Start A Fire ging es dann wieder in das bollewarme Juha West um sich die neue EP Maybe This World Is Antoher Planet's Hell mal live anzuhören. Viele Leute waren wohl schon auf dem Heimweg, so dass noch 50-60 Leute den Brandstiftern zugucken wollten. Gleich zum Einstand gab es eine kleine, feine Tanzchoreographie die die Stimmung anheizen sollte. Danach schmetterte Sänger Jan los. Also nicht der Moderator von My Chemical Romance heute.

Der Sound war okay, Licht wie immer und die Stimmung im Volke leicht müde. Nichtsdestotrotz gingen die Starter ab wie Zäpfchen und machten die müden Knochen wieder munter. Gerade Sänger Jan schien sich wie ein Glücksbärchi zu freuen und war mehr im Publikum als auf der Bühne. Alte wie neue Hits, deutsch- wie englischsprachige Lieder - Stuttgart Publikum und Stuttgart Band hatten ihren Spaß. Um halb 1 war dann Schluss, der Großteil eh betrunken. Alles richtig gemacht - ihr Start A Fire Guys.

Ein Konzert von