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FM Belfast

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Pop.NotPop Festival 2010

Pop.NotPop Festival 2010

Pop.NotPop Festival 2010

Pop.NotPop Festival 2010

Pop.NotPop Festival 2010

Pop.NotPop Festival 2010

Pop.NotPop Clubfestival Stuttgart Die Nacht

von Manuel Niedermann

Was war denn da los? Zehntausende von Menschen ziehen an diesem Samstag durch Stuttgarts Straßen.

Ab halb elf gibt es keine Karten mehr. Vor dem Schocken ist kein Durchkommen, selbst mit Ticket (dem hässlichsten Armband dass die Welt je gesehen hat) kostet es Mühe, den Eingangsmoloch zu überwinden. Man verabredet sich für einen Laden, landet in unterschiedlichen, verpasst sich auf dem Weg zum jeweils anderen und findet sich schließlich zufällig. Im zwölfzehn ist die Schlange von Seltenheitswert und der Kellerklub verlangt um fünf Uhr morgens noch eine 10 minütige Wartezeit aus unerfindlichen Gründen. Ursache ist Pop.NotPop. Doch langsam, fangen wir von vorne an.
Was so im Schocken alles lief, ist an anderer Stelle zu lesen, aber FM Belfast war schon eine gute Sache. Auch für Leute die sonst dem Elektro eher aus dem Weg gehen. Also fast schon Pionierarbeit, was da abging.
Tiemo Hauer macht im Beat!Club ganz andere Sachen. Scheinbar hat er seine Leute mitgebracht, denn da geht es auch richtig rund. Schade, dass der Mann davon nichts mitbekommt, weil er durch seine Ferris MC – Mähne nicht so viel sehen kann. Kein Pionier, aber schon irgendwie Schrittmacher einer guten Feier.
Ganz nebenher tummeln sich die Übriggebliebenen, Außenseiter und Eintrittsverweigerer vor dem Matahari (mit schon wieder grandiosem DJ) und dem Kap, einzig im Bergamo kann man sich gut und frei bewegen.
Im zwölfzehn sind The Bishops zu bestaunen, die noch zu später Stunde die Ausstattung über die Tanzfläche schleppen werden und in dieser Nacht als Bahn- und Bannbrecher unterwegs sind.
Bis ich es in den KellerKlub schaffe, ist es mit der live-Musik schon aus. Den Leuten dort hat es aber gefallen, das kann ich noch erfahren, auch wenn die Berichte im Hinblick auf die Uhr nicht mehr allzu deutlich und vielsagend ausfallen.
An dieser Stelle wäre es unfair, das Bixx außen vor zu lassen. Also mag ich es kurz loben, fürs Mitmachen, fürs Jazz-Programm, für die sicherlich gute Feier. Aber nicht für die Lage.

Kann jetzt eigentlich alles nur als Riesenerfolg durchgehen, oder? Musikalisch schon, aber für alle Türsteher dieser Stadt muss es wohl eine Zulage in dieser Nacht gegeben haben, für die besondere Erschwernis in hundertfacher Ausfertigung erklären zu müssen, wer jetzt mit welchem Bändchen wann reinkommt und wer nicht. Das kann auch mal nerven. Ein bisschen Zeit musste man also schon mitbringen und ein nicht unbeachtlicher, dennoch unentbehrlicher Teil meiner persönlichen Feier spielte sich vor und zwischen den Läden ab. So oder so ist die Zukunft dieser Idee wohl gesichert. Und vielleicht mag ja jemand nächstes Jahr beim ssb Bescheid sagen damit es den ein oder anderen Nachtbus mehr gibt.