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Foto: Rene König
Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

Foto: Rene König
Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

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Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

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Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

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Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

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Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Suicide Silence auf der Never Say Die Tour 2011

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Emmure auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Emmure auf der Never Say Die Tour 2011

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Emmure auf der Never Say Die Tour 2011

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Emmure auf der Never Say Die Tour 2011

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Emmure auf der Never Say Die Tour 2011

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Deez Nuts auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Deez Nuts auf der Never Say Die Tour 2011

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Deez Nuts auf der Never Say Die Tour 2011

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Deez Nuts auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Deez Nuts auf der Never Say Die Tour 2011

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The Word Alive auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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The Word Alive auf der Never Say Die Tour 2011

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The Word Alive auf der Never Say Die Tour 2011

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The Word Alive auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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The Word Alive auf der Never Say Die Tour 2011

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The Human Abstract auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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The Human Abstract auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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The Human Abstract auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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The Human Abstract auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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The Human Abstract auf der Never Say Die Tour 2011

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Vanna auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Vanna auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Vanna auf der Never Say Die Tour 2011

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Vanna auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

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Vanna auf der Never Say Die Tour 2011

im LKA Longhorn

Never Say Die Tour 2011 LKA Longhorn Stuttgart

von Rene König

Aus Imperial Clothing wird Impericon und aus der kleinen Clubreihe Never Say Die, ein Event welches in den größten Hallen die Körper zum Tanzen bringt. Suicide Silence, Emmure, Deez Nuts uvm. werden mit vertreten sein. Eines der Tour-Highlights im Herbst. Tatort: 15.Oktober im LKA Longhorn.

Es zeichnete sich ja schon in den letzten Tagen vor dem Event ab, dass es am Samstag voll werden könnte. Auch eine Wartezeit von der Einlasszeit 17.30 Uhr bis zum eigentlichen Konzertbeginn um 18.50 Uhr lies einen böses Erwarten: das LKA Longhorn wird heute übervoll. Ja für diesen Bericht tritt das Wort „über“ als Superlativ öfters auf. Nach einer also überlangen Wartezeit, ging es dann ins übervolle LKA um sich durch die übergroße Menge an Besuchern durchzuquetschen. Okay ich übertreibs mal nicht mit dem Wort. Wie schon bei den letzten Konzerten im diesen Genre und Größe, wurde die Merchandise Ecke neben die Toiletten gepfercht. Ein weiterer Stand von PETA2 stand gleich am Einlass bereit.

Preistechnisch sind die Bands der Never Say Die Tour eher in der Upper Class. 20 Euro für ein Bandshirt ist schon sehr ungewöhnlich. Wobei die Tourshirts mit 10-12 Euronen doch wieder in die Schnäppchen-Kategorie schlagen. Nachdem wir der Barfrau klar gemacht haben um was es sich bei dem Getränk Korea nicht um ein Bier / Fanta Gemisch handelt, ging es dann überpünktlich mit Vanna los. Diese machten auch gleich ganz gut Stimmung und überzeugten mit ihrem melodischen Metalcore die ersten Reihen. Der Rest verharrte eher in eine Art Starre, während andere wieder die Halle verließen. Nachdem die 20 Minuten von Vanna gut genutzt wurden, räumten nicht nur die Jungs sondern auch das Publikum das Feld. Wie eine Völkerwanderung scharten sich die Peoples auf dem einen Weg nach draußen und auf dem anderen Weg wieder nach vorne. So sah das auf der Autobahn vorhin auch ungefähr aus. Nur halt motorisiert.

15 Minuten klingen nach wenig für eine Umbaupause, aber genug für The Human Abstract die mit ihrem gewöhnungsbedürftigen progressiven Metalcore die Massen überforderten. Das Material was auf CD schon teilweise anstrengend, teilweise wohlklingend ist, wurde live noch mal ne Schippe schneller gespielt. Soundmäßig wars erst ein bisschen schwammig, wurde dann aber nach kürzester Zeit besser. Sänger und eigentliches Aushängeschild Ryan Devlin versuchte ein wenig Stimmung zu Verursachen. Leider merkte man,das er einfach nur der Aushilfssänger von The Human Abstract ist. Nach 5 Liedern verließen auch sie die Bühne und der Großteil der Leute fanden das wohl auch gut so.

Bei As Blood Runs Black wurde es danach richtig wild. Hier stand die Partytime im Vordergrund und Reihe 1 bis irgendwas feierten komplett ab. Hinterließen sie Anfang des Jahres in der Röhre noch einen zwiespältigen Eindruck, überzeugten Sie heute komplett. Mit dem neuen Album Instinct im Gepäck und dem gut eingegliederten Sänger Sonik vergingen die 25 Minuten wie im Fluge. Schmeckte nach mehr.

Die den Stuttgartern wohl unbekannten The Word Alive waren ja schon in Karlsruhe im Frühjahr ziemlich gut drauf, doch heute sollte der Funke wieder nur auf die ersten Reihen überspringen. An dem Liedgut kann es nicht liegen, denn Knaller wie House Of Anubis und The Wretched wurden gleich vorne raus gepfeffert. Wahrscheinlich lag es an Sänger Telle, der irgendwie selbstverliebt wirkte und auch kein Kontakt zum Publikum suchte. Zwar sagte Telle, dass sie mehr Zeit heute hätten für ein paar Lieder mehr, doch die Tatsache das sich die Gitarrenfraktion laufend verspielte oder der Einsatz vom Überhit 2012 mehrfach versauten, machte diesen ganzen Zeitgewinn zunichte und wirkte eher lächerlich. Diese Pannen hätte man auch mit ein paar Gags überbrücken können Schade Schokolade.

Deez Nuts wiederum waren den Stuttgartern keine Unbekannte. Spielten sie doch vor wenigen Monaten in meinem zweitem Wohnzimmer, dem Juha West. Sagen wir mal das gut und gerne 1000 Leute hier abgedreht sind. Wieso diese nicht auf der kleinen Clubshow waren., versteht erst mal keiner. Mit einem Lächeln im Gesicht scheint sich auch Sänger JJ Peters an den letzen Stuttgart-Gig zu erinnern und gab ordentlich Gas. Deez Nuts machten eigentlich alles richtig. Okay, es war auch schwer den Anwesenden Deez Nuts irgendwie madig zu machen. Im Finale wurde dann noch Stay True lauthals mitgesungen.

Die ersten Leute machten sich schon auf dem Weg nach draußen und blieben dort um sich auszuruhen. Zeit für den Co-Headliner Emmure. Überraschend früh, gegen 21.50 Uhr, begann der Siegeszug der Amis und starteten mit neuen Songs der Speaker Of The Dead Platte. Emmure hatte ihre Crowd komplett im Griff und spielten ein tightes Set durch alle 4 Alben. Schmuckstück der Setliste: 4 Poisons 3 Words, R2Deepthroat und Dogs Get Put Down.

Mit üppigen 45 Minuten waren die Metalcorler trotzdem früher fertig als gedacht. Einzig die vielleicht zu überlange Zeit machte diesen Auftritt ein wenig zu unkompakt.

Und dann war es soweit. Die Band mit der das Genre Deathcore steht und fällt. Suicide Silence aus Riverside, CA. Die Band um Sänger und Frontschlange Mitch Lucker, wegen denen eigentlich 98% der Besucher die Karte gekauft haben. Frontschlange? Oh ja. Mit einer Gelenkigkeit und Bühnenpräsenz die man von wenigen Frontmännern bisher gesehen hat, ähnelte Mitch ein wenig einer Schlange. Eine große Überraschung war auch die neue Haarpracht des Sängers, weg von den mittellangen Zotteln, hin zum fast seriösen Kurzhaarschnitt. Dadurch wirkte er… freundlicher. Weniger freundlich war natürlich die Hassmusik aus dem Hause Suicide Silence: Während man sich mit der Instrumentalfraktion noch anfreunden kann, ist die Stimme eine krasse Polarisierung. Entweder liebt man SuSi oder hasst sie. Egal. Energiegeladen wie eh und je tat neben der Performance auch das Stroboskoplicht sein übriges. Die Kids fandens geil und gröhlten alle Texte mit, als würden sie den ganzen Tag nur für diesen einen Augenblick üben. Auf dem neuen The Black Crown und No Time To Bleed Material lag der Schwerpunkt der Setlist, die mit ganzen 11 Liedern die Fans zu begeistern wusste. Im furiosen Überfinale wurde noch die Bühne auf Wunsch der Band gestürmt und alle feierten ein letztes Mal zusammen.

Was zurückbleibt sind viele Impressionen. Sei es nun der wirklich pünktliche Durchlauf und die gute Zeiteinteilung der Bands, die positiv herausstechen, so schade ist es auch das einfach der Faktor Konzert zum Konsumgut wird und man an einem Abend innerhalb von nicht mal 5 Stunden 7 Bands serviert bekommt, von denen manche einfach nicht die Qualität hoch halten konnten. Hätte man z.B. The Human Abstract oder The Word Alive rausgestrichen, wäre die Hütte trotzdem voll gewesen und jede Band hätte genug Zeit gehabt. Trotzdem: Daumenhoch für Genre-Fans.

Ein Konzert von