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Foto: Manuel Niedermann
Moritz Krämer

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Moritz Krämer

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Moritz Krämer

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Moritz Krämer

Moritz Krämer

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Moritz Krämer

Moritz Krämer

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Moritz Krämer

Moritz Krämer

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Moritz Krämer

Moritz Krämer

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Moritz Krämer

Moritz Krämer

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
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Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

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Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
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Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

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Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Foto: Robert Böing
Moritz Krämer

Moritz Krämer und Hagen Kuhr bei einem TV Noir Konzert in den Stuttgarter Wagenhallen.

Moritz Krämer im Merlin Stuttgart

von Manuel Niedermann

Den eigenen Blick auf die Welt, den hat er wirklich. Und wie die dann aussieht, bekommt man Stück für Stück beschrieben, in schillernden Beschreibungen.

Ein gewisser Floh von Grünigen ist heute Abend die Vorband für seinen Freund und Kollegen Moritz. Er sagt, dass es auch schon umgekehrt war. Aber was Moritz Krämer mit den Künstlern macht, für die er früher eröffnete, war bereits zu lesen, das wussten wir ja schon.

Flo sitzt am Klavier und während er seine Stücke spielt, beginnt sich ein Vergleich in mir festzubeißen, der sich von Minute zu Minute tiefer eingräbt und am Ende weiß ich recht genau, woran ich mich erinnert fühle. Was ich höre, erinnert mich an die Klänge, die entstehen, wenn ich allein im Auto sitze, in völliger Gewissheit dass absolut niemand teilhat, und singe. Das macht zwar Spaß und gehört zu einer guten Autofahrt dazu, sollte anderen Menschen aber nicht zugemutet werden. Florian kann es natürlich besser und sein Klavierspiel ist auch ganz nett. Ein wirklich guter Einheizer, Vorbereiter oder Wegweiser ist er aber nicht. Was er sonst mit seiner Band Schöftland so macht gefällt mir da um Längen besser.

Wer Moritz Krämer nicht zum ersten Mal sieht und hört, dem ist auch das geträllerte „Hallo!“ nicht neu, mit dem der zweite Teil des Abends beginnt, gefolgt von einem recht netten Intro in Form von Alle raus hier und instrumentaler Ausbreitung. Einmal angefangen, erwischt sich Moritz selbst dabei, sich ziemlich ruhig zu geben und unterbricht dann auch das Herunterspielen der Stücke durch eine kleine Geschichte. So bringt er dem Publikum die zauberhafte Entstehungsweise von 90 Minuten nahe, das zu den Highlights des Abends zählt.

Für das wahrhaft grandiose Mitbewohnerin fehlt die streichelnde Kontrabaß-Unterstützung, die es auf dem Album gibt, dafür freue ich mir einen Ast über Winkel, das noch lange in oben erwähntem Auto unter Ausschluss der Öffentlichkeit gesungen werden wird.

Unter den Liedern sind nur wenig wirklich neue Stücke. Das meiste ist bereits auf der kleinen, aber sehr feinen EP dabei, die man vergangenes Jahr auf den Konzerten erstehen konnte. Logisch, dass dieses große Werk im ersten echten Album, das mit Label (natürlich Tapete Records) vertrieben wird, Verwendung finden muss, aber ich hatte schon auf mehr wirklich Neues gehofft. Was dann tatsächlich unbekannt ist, sind Stücke, die für mich durch plötzlich und erschreckend einsetzende Schlagzeug-Einlagen und übertriebene E-Gitarren-Bevormundung zwar ins Hintertreffen geraten, aber trotzdem noch gut sind. Schlimm dagegen ist, dass Hinterher ausgelassen wird, das Lied, dass an allen Ecken und Enden so außergewöhnlich ist.

Am Ende stehen für mich zwei Dinge fest. Moritz Krämer ist ein ganz großer, der noch so manchen an die Wand spielen wird. Zweitens spielt er dabei auf einem schmalen Grad, bei dem kleine Veränderungen in Tempo, Instrumenteneinsatz und Textbetonung eine riesige Auswirkung auf das Endergebnis haben. So kann aus einem in meiner Erinnerung übermächtigen Alter Mann ein einfach nur guter Song werden, schön begleitet, nett vertont. Nur seine Stimme, die klingt live nicht anders als auf dem Tonträger und bleibt unverwechselbar.