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Foto: Stefan Haug
Marteria im Sudhaus Tübingen

Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

Foto: Stefan Haug
Marteria im Sudhaus Tübingen

Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria im Sudhaus Tübingen

Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria im Sudhaus Tübingen

Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria im Sudhaus Tübingen

Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

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Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album.

Marteria auf der Waldbühne im Sudhaus Tübingen

von Stefan Haug

Marteria ist eine der grossen und wenigen Hoffnungen des deutschsprachigen Hip-Hops und veröffentlichte soeben mit Zum Glück in die Zukunft ein beeindruckendes und zugleich erfolgreiches Album. Live beeindruckte er damit am 22.07. auf der Open-Air Waldbühne im Tübinger Sudhaus.

Tagelanger Regenfall. Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber immer wieder - alles nass, alles ungemütlich. Nicht gerade die beste Voraussetzung für ein Open-Air Konzert. Und auch heute steht die Waldbühne des Tübinger Sudhauses leider nicht sehr sommerlich da. Der Weg zur ihr geht an vielen Pfützen vorbei. Bis kurz vor Konzertbeginn regnet es. Auch der Support durch Soundvirtuose Kid Simius wird aufgrund des Wetters gemieden. Dann aber - Sonnenschein. Heiterkeit. Die Welt scheint in Ordnung. Vor allem, als eine zum Intro gewandelte Version von Fatboy Slim's Praise You Marteria auf die Bühne holt. Die roten Nikes sind da. Hände gehen nach oben, fallen wieder nach unten. Alles im Takt. Hip Hop - es wird gebounced.

Endboss kracht aus den Boxen und Marteria auf die Menge. Immer wieder in der zur Menge nach vorne gebeugten Angriffsstellung, immer wieder mit diesem Grinsen im Gesicht. Der Herr hat Spaß. Die Menge teilt die Freude. Ist aber auch ein grandioser Anblick. Vorne steht einer der derzeit wichtigsten Personen des deutschen Hip Hops, drumherum dessen Band of Robots, in Licht getauchte Bäume, alles am Waldrand. Open Air. Die Zuschauer verteilen sich dazu bis in den letzten Winkel der wunderbaren Waldbühne. Es ist zwar nicht ausverkauft, doch trotzdem stellen sich einige bis hinten an den Waldrand auf die erhöhten Ränge. Um nichts zu verpassen. Nichts zu übersehen.

Die Beats zum Auftritt kommen aus der Dose. Nicht aber die stimmgewaltigen Einlagen aus dem Background. Ob nun die Dame zur Linken oder zur Rechten. Beide bekommen ihren ganz eigenen Moment und beide überzeugen auf ganzer Linie. Haben mehr drauf als so manch andere, die sich Popsternchen schimpfen. Marteria weiß das - sonst wären sie nicht dabei, in seiner Band of Robots. Bei der jede Bewegung einstudiert zu sein scheint. Denn meist bewegt sie sich, wie schon der Name vermuten lässt, mechanisch zu den wabbernden Sounds von etwa Seit dem Tags als Michael Jackson starb, Marteria Girl oder Zum König geboren. Das sind nur ein paar der Songs, die Marteria in sein 90-minütiges Set packt. Und jeder einzige ist es wert. Wird von der Menge gefeiert und von Marteria mit großen Gesten präsentiert. Meist in einer abgewandelten Version. Die richtigen verlieren sich in hinzugefügten Sounds von anderen Songs. Es passt aber immer wieder perfekt. Genauso wie  des Herren Marteria's Nike's, die mit der B-Seite Neue Nikes ihren eigenen Song bekommen.

Und auch Marsimoto findet heute einen Platz zwischen Amys Weinhaus und Kate Moskau. Nachdem Marteria Platz macht, verirrt sich dessen Alterego auf der Bühne und ehrt ein paar Songs lang dem Hanfgewächs. Der Alien alias Marteria in grün mit Maske wird umjubelt, kann aber nicht komplett überzeugen. Obwohl er gar nicht schlecht ist. Aber irgendwie möchte der Funke nicht überspringen. Auch wenn der Geruch, in den sich die Waldbühne binnen Sekunden hüllt, anderes vermuten lässt. Abwechslung bringt er immerhin. Das tut aber auch die Gitarre in der Zugabe Alles verboten, die Killing In The Name Of runtergniedelt. Das macht schon mehr Spaß. Den Tübingern auch, dass Marteria zu jeder Möglichkeit ein Tübingen in die Songs einbaut, auch wenn dass da gar nicht hingehört. Hat er gut gelernt. Bekommt dafür aber auch ordentlich Zustimmung.

So wie Crash dein Sound. Im eigentlichen eine Kollaboration zwischen Deichkind, Marsimoto und Marteria, und der letzte Track des Abends. Marteria zieht den Abgang aber mit einigen letzten 20 Sekunden ins Endlose. Gefühlvolle zehn Minuten fordert er zum immer selben Beat alles von der gesamten Menge. Jeweils 20 Sekunden lang. Und die lässt sich nicht lange bitten. Bounced, springt und brüllt mit. Als die tatsächlich letzten Sekunden anbrechen sind alle zufrieden. Marteria freut sich auf die Fans am Merchandise-Stand. Danach darf es dann auch wieder regnen.