Es ist schon geil bei einem Lingua Loca Konzert bedient zu werden. Klar, die Bedienungen mussten über Teile des Konzerts aufgeben. Dennoch, ein Rumpsteak zu Summertime hat noch niemandem geschadet.
Lingua Loca hat also ein neues Album, Elf haben sie es getauft und geht, wenn man die Bandgeschichte betrachtet, in eine andere Richtung. Im Bix war von einer Wandlung wenig zu spüren. Gewohnt fröhlich drückten die elf Jungs aus Tübingen ihren Sound in sämtliche Ohren. Suspekt war der Abend - da standen Tische, hinter den Tischen Menschen und die Menschen tanzten.
Die Älteren auf ihren gemütlichen Ledersesseln sitzend, die Jüngeren eben stehend und doch so schien es, hat es allen gefallen. Wir zumindest haben es genossen, mal wieder da zu sein, der Rhythmusgruppe zu lauschen. Gewundert haben wir uns trotzdem wie gut Hip Hop in einen Jazzclub passt.