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Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann

Götz Widmann war im Sudhaus Tübingen und mit viel Balladen und Emotionen überzeugt.

Götz Widmann Sudhaus Tübingen

von Lukas Steimle

Kleineren Navigationsproblemen sei Dank kamen wir erst 20 Minuten nach angekündigtem Konzertbeginn beim komplett überfüllten Parkplatz des Sudhaus an. Ein ähnlich gedrängtes Bild bot sich einem wenige Minuten später im Inneren: Die Jüngeren auf dem Boden vor der Bühne sitzend,  der Student mit Bier an der Theke, während es sich die älteren Besucher auf der Empore gemütlich machten - das Sudhaus war brechend voll. Und alle starrten sie auf die Bühne, wo Götz Widmann auf einem Barhocker mit Gitarre in der Hand saß und sein viertes Lied Mannhirn spielte. Irgendwie erinnerte mich das Alles auf den ersten Blick an einen Gottesdienst, wäre da nur nicht dieser leichte Gras- statt Weihrauch-Geruch in der Luft gelegen. Schnell seltsame Gedanken über eine mögliche Entkrampfung von Gottesdiensten weggeschüttelt und zu den Studenten an die Bar gequetscht.


Balladen war das von Götz Widmann betitelte Motto des Abends. Passend zur gleich lautenden neuen Best-Of Platte, bestehend aus den ruhigsten und tiefsinnigsten Stücken seines bisherigen Schaffens. Dazu noch ein paar Lieder vom ebenfalls neuen Album Hingabe. Widmann meint, er könne Eduard, der Haschischhund einfach nicht zum tausendsten Mal spielen. Insgeheim hatte ich dennoch gehofft, dass er dieses Motto nicht allzu ernst nimmt. Denn mal ehrlich, die nachdenklichen Stücke über zerflossene, unerwiderte oder gewonnene Liebe und all die andere Gefühlsduselei sind zur Abwechslung eine durchaus schöne Sache und vollbringen textlich hin und wieder Großes, aber einen ganzen Abend? Sind es nicht eher die humorvollen, locker sarkastisch daherkommenden Lieder, die ihn auszeichnen?

An der Theke war eher der Durchgangsbereich - Platzwechsel auf die Empore.


Andererseits konnte man es ihm auch nicht übel nehmen, nach all den Jahren auf der Bühne auch mal ein anderes Programm aufzutischen. Und ja, das war ja auch immer noch der alte Götz Widmann mit unterhaltsamen, lustigen Anekdoten zwischen den Stücken, viel Ehrlichkeit und sichtbarem Spaß an der Musik, da auf der Bühne. Nur bestimmten eben die leiseren Stücke den Abend, während flotte, spaßige Nummern als Abwechslung dienten.


Zwanzig Minuten Pause.


Nach 15 Minuten clever den frei gewordenen Bodenplatz vor der Bühne eingenommen. Das Abendmotto galt weiterhin. Unterhaltung boten, neben den kleinen Erzählungen, sein erstes englisches Stück bubble bubble bla bla und ein vorgetragenes Gedicht namens Mp7 über mögliche Probleme bei Zeitreisen. Dennoch machte sich bei mir mit zunehmender Dauer und Monotonie eine gewisse Langeweile bemerkbar. Ich hatte mich wohl einfach zu sehr auf einen lustigeren Abend eingestellt und so war die persönliche Stimmung, übertrieben betrachtet, nicht wirklich für 3 Stunden (!) Balladen ausgelegt.  Einen versöhnlichen Abschluss gab es dann mit Ich liebe mich und Hank starb an ner Überdosis Hasch aber doch irgendwie.