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Foto: Rene König
Envy im Juha West

Foto: Rene König
Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

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Envy im Juha West

Foto: Rene König
Reznik Syndrom im Juha West

Foto: Rene König
Reznik Syndrom im Juha West

Foto: Rene König
Reznik Syndrom im Juha West

Envy Juha West Stuttgart

von Rene König

Es wird mal wieder Zeit für Japanischen Post Rock Hardcore im Juha West. Dieses Mal mit Envy. Am 3. November.

Da hat sich das Juha West aber was schönes einfallen lassen. Einfach mal Envy aus Tokyo zu holen fand ich im Vorfeld als sehr mutig. Aber klar: Mono war im Frühjahr nahezu ausverkauft, aber die kannte man ja schon eher. Doch das mehr als 150 Leute ins Jugendhaus kamen war doch schon sehr schön. Aber mal der Reihe nach.

Fast pünktlich ging es mit Reznik Syndrom los, die mit ihrem Post Hardcore inkl. Doom-Anleihen dem Abend schon eine ordentliche Portion Atmosphäre vermittelten. Das die Jungs nicht erst seit vorgestern Musik machen, erkennt man an ihrem Auftreten auf der Bühne und an der Beherrschung des eigenen Instrumentes. Innerhalb weniger Minuten war man ihrem Bann erlegen und begann automatisch mitzuwippen. Der einzige Störpunkt mochte zwar der Sänger sein, aber während andere Bands dieses Genres die Harmonie mit blödem Gekeife zerstörten, erzeugt diese stimmliche Disharmonie einen gewissen Reiz aus. Vor allem verstand man mal die Texte. Spoken Word Ausflüge gehörten auch zum Fundus dieser Band. Nach 30 Minuten war dann schon wieder Schluss und ich glaube mit ein wenig Mut der Band wird man hier noch großes Erreichen.

Die Japano-Boys von Envy ließen dann auch nicht lange auf sich warten und turnten schon im Vorfeld durch das Jugendhaus. Auch über kurze Smalltalks freuten sich die Herren sehr, in diesem Punkt grenzen sie sich schon mal von Mono ab. Die hat man nämlich gar nicht gesehen. Musikalisch ging es dann auch mit Envy gleich in die Vollen. Es dauerte genau 11 Sekunden und ich versank in eine Welt der Drachen, schönen Wälder und feenartigen Tönen. So und nicht anderes fing es an. So und nicht anderes lässt sich diese wunderbare Musik beschreiben. Während die Band ein Szenario nach dem Nächsten schuf, zeigte Sänger Tetsuya sowohl seine schmerzliche Seite in Form von wilden Brüllgesang, aber auch seine friedliche, harmonische Seite in der er aus Leibeskräften schön sang. Das Publikum vernahm dieses Epos zum Einen wohlwollend und wippte oder tanzte mit, während doch ein paar Leute wohl keinen richtigen Zugang zur Musik finden konnten. Meines Erachtens war die Lautstärke zwar sehr enorm, doch das Schlagzeug hätte ruhig eine Stufe leiser sein können. Dann hätte man auch mehr von den bezaubernden Melodien der Saitenfraktion gehört. Die Setlist selbst bot für jeden Geschmack etwas. Entweder ruhigen, epischen Postrock der Gegenwart, aber auch die wütende, zerrüttende Hardcore-Vergangenheit der Herren aus Tokyo. Und wer jemals eine japanische Band live erleben durfte, weiß das diese immer 110% Vollgas auf der Bühne geben. Envy sogar noch ein Quäntchen mehr. Alles in allem ein sehr harmonischer und lauter Abend. Der mit 60 Minuten Envy andere Bands neidisch werden lassen sollte.

Ein Konzert von

und