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Foto: Rene König
Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

Foto: Rene König
Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Emil Bulls im LKA Longhorn / Oceanic Tour Part 2

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Unleash The Sky / LKA Longhorn "Emil Bulls Oceanic Tour Part 2"

Foto: Rene König
Unleash The Sky / LKA Longhorn "Emil Bulls Oceanic Tour Part 2"

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Unleash The Sky / LKA Longhorn "Emil Bulls Oceanic Tour Part 2"

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Unleash The Sky / LKA Longhorn "Emil Bulls Oceanic Tour Part 2"

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Unleash The Sky / LKA Longhorn "Emil Bulls Oceanic Tour Part 2"

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Unleash The Sky / LKA Longhorn "Emil Bulls Oceanic Tour Part 2"

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Unleash The Sky / LKA Longhorn "Emil Bulls Oceanic Tour Part 2"

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Unleash The Sky / LKA Longhorn "Emil Bulls Oceanic Tour Part 2"

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Unleash The Sky / LKA Longhorn "Emil Bulls Oceanic Tour Part 2"

Emil Bulls im LKA Longhorn Stuttgart

von Rene König

Hier könnte ihre Werbung stehen. Oder ein cooler Satz um den Emil Bulls Hauptbericht einzuleiten.

Da waren sie nun, die Emil Bulls. Die Vorbands heizten das Publikum teilweise auf, wie Unleash The Sky, die mit ihrem melodischen Metalcore ganz gut hier her passten, und  verwirrten die Leute auch, wie Stepfather Fred mit ihrem 80s Rock der im Gesang sehr an Phil Collins erinnerte.

Wie nicht anders zu erwarten hauten die Bulls zum Einstieg gleich ihre Krachlieder alla Epiphany, Battle Royal und The Most Evil Spell um die Ohren. Da knallte wirklich alles: Sound, Publikum und Band. Okay Bassist Jamie stand zwar wie verwurzelt mit einem Fuß lässig auf der Box am Mikro, doch das ist man von ihm ja auch gewohnt.

Im Vorfeld versprachen die Bulls neue Showelemente. Klar auf der großen Bühne im LKA muss man schon mal was hinzaubern. Was viele vorne nicht sahen war das schicke Podest welches die Lücke im Graben schloss, damit sich Sänger Christ beherzt die Nähe zu seinen Fans suchen konnte. Nur als Fotograf wurde es einem schwer gemacht, weil man unter dem Ding drunter klettern musste.

Nach den ganzen Schwergewichten an Metalsongs wurden die beiden Hits Lessons From Losses und Josephine zur „Auflockerung“ präsentiert, meine persönlichen Highlights vom Oceanic Album. Ich mag halt einfach die rockigeren Lieder neben den unnötig harten Liedern. Das Publikum war textsicher und in voller Feierlaune und huldigte jedem Lied einen kleinen Moshpit. So soll das auch sein. Während weitere Krachlieder aus den letzten Alben gespielt wurden, warteten alle auf die Stunde der Wahrheit. So versprach Christ an diesem Abend nämlich Lieder die schon lange nicht mehr gespielt wurden. Oho, darauf freuten wir uns sehr.  Doch erst mussten wir noch das leicht schmalzige Kinght In Shining Armour anhören, bevor dann die Oldschool Keule geschwungen wurde. Leaving You With This und Smells Like Rock´n´Roll wurden frenetisch gefeiert und auch ich fand mich auf einmal nur noch einen Meter von der Bühne entfernt und feierte die gute alte Zeit. Der Jubel, so groß wie er sein mochte, wurde von mir kurz ausgeblendet als ein Typ in einem Bananenkostüm vorbeilief. Peanut Butter Jelly Time? Womöglich. Wieder beim Geschehen dabei, zogen auf der Bühne gerade die letzten Züge von Worlds Apart an mir vorbei und alle waren gespannt auf den Zugabeblock. Das Zugaben schon lange keine Zugaben sind wie vielleicht früher Mal wussten die Leute und wurden nur vereinzelte Rufe ausposaunt.

Natürlich kamen sie nach 1-2 Minuten wieder und machten aus den feierwütigen Leuten mit der Ballade I Belong To You zu sanften Feuerzeugschwingern.  Die B-Seite tell me o muse fand wohl an diesem Abend zum ersten und letzten Mal seinen Weg auf die Setliste, weil bis auf Höflichkeitsapplaus eher keine Reaktion kam. Viele sahen sich schon auf dem Weg zur Garderobe als dann eine langverschollene Emil Bulls Geheimwaffe gezückt wurde: das Cover zu Take On Me, welches gar nicht groß erklärt werden musste und die Publikumsgesänge die Band um weiten übertrafen. Bloß die hohen Töne kann Sänger Christ wohl nicht mehr. Schade irgendwie. Persönlich zogen an mir Lieder wie When God Was Sleeping vorbei, hinterließen aber einen neutralen Eindruck. Die ersten Menschenzogen nun endgültig von Dannen als mit Tomorrow I´ll Be Back Home ein letztes Mal in der Vergangenheit geschwelgt wurde. Sehr gut.

Als Fazit möchte ich anmerken, dass nach den ganzen Enttäuschungen der letzten Konzerte ich heute endlich mal wieder den Eindruck hatte, dass es aufwärts geht. Christ machte einen guten, motivierten Eindruck und vermittelte dem Publikum das er das was er da oben macht, auch ehrlich meint. Das sah auf dem Summer Breeze anders aus. Warum man aber verbissen versucht die Vergangenheit auszublenden, versteh ich immer noch nicht. Ist es wirklich so schwer je 2 Lieder von Angel Delivery Service, Porcelain und The Southern Comfort unterzukriegen? Ein Bulls Konzert ohne Newborn wirkt einfach nicht komplett, zeigt es doch am besten das Melodie und Songwriting das ist, was die sie als Band groß gemacht haben.

Und 22 Öre für ein Shirt ist wohl langsam Standard auf dieser Art Konzerte. Muse wollte nicht mal so viel Geld von mir sehen.