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Foto: Peggy Dittrich (www.peggydittrich.com)
Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Culcha Candela in Tübingen

Culcha Candela war am Anlagensee in Tübingen

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Keule in Tübingen (Support Culcha Candela)

Keule am Anlagensee in Tübingen

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Keule in Tübingen (Support Culcha Candela)

Keule am Anlagensee in Tübingen

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Keule in Tübingen (Support Culcha Candela)

Keule am Anlagensee in Tübingen

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Keule in Tübingen (Support Culcha Candela)

Keule am Anlagensee in Tübingen

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Keule in Tübingen (Support Culcha Candela)

Keule am Anlagensee in Tübingen

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Keule in Tübingen (Support Culcha Candela)

Keule am Anlagensee in Tübingen

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Lingua Loca in Tübingen (Support Culcha Candela)

Lingua Loca am Anlagensee in Tübingen

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Lingua Loca in Tübingen (Support Culcha Candela)

Lingua Loca am Anlagensee in Tübingen

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Lingua Loca in Tübingen (Support Culcha Candela)

Lingua Loca am Anlagensee in Tübingen

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Lingua Loca in Tübingen (Support Culcha Candela)

Lingua Loca am Anlagensee in Tübingen

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Lingua Loca in Tübingen (Support Culcha Candela)

Lingua Loca am Anlagensee in Tübingen

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Lingua Loca in Tübingen (Support Culcha Candela)

Lingua Loca am Anlagensee in Tübingen

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Lingua Loca am Anlagensee in Tübingen

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Lingua Loca in Tübingen (Support Culcha Candela)

Lingua Loca am Anlagensee in Tübingen

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Lingua Loca in Tübingen (Support Culcha Candela)

Lingua Loca am Anlagensee in Tübingen

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Lingua Loca in Tübingen (Support Culcha Candela)

Lingua Loca am Anlagensee in Tübingen

Culcha Candela im Anlagenpark Tübingen

von Anna Katharina Meier

Es gibt kaum eine deutsche Band, bei der die Meinungen so weit auseinander gehen. Es scheint, als müsse man sie entweder lieben oder hassen. Fakt ist, seit Hamma 2007 laufen sie im Radio hoch und runter und sind auch aus den Clubs nicht mehr wegzudenken. Diesen Sonntag  hatten es sich Culcha Candela zum Ziel gesetzt, Tübingen aufzumischen und den Rasen auf seine Tanzbeständigkeit zu prüfen.

An normalen Sonntagen trifft man am Tübinger Anlagensee entweder Rentner beim Sonntagsspaziergang oder Studierende, die in der Sonne liegen. Nicht aber gestern. Der Park war voll von kreischenden Teenies und jungen Familien, aber man traf auch doch den ein oder anderen Studenten an.

Den Auftakt zu diesem Open-Air-Abend machten Lingua Loca. Und obwohl sie in Tübingen ihr Heimspiel hatten, war noch nicht einmal der Bereich vor der Bühne annähernd gefüllt. Man war noch zu sehr damit beschäftigt, sich mit Speis und Trank zu versorgen oder am See zu sitzen. Doch die elf Jungs in bunten adidas Sportanzügen ließen sich davon nicht beirren und verkündeten das Motto des Abends: „Bewegung“. Und so fühlten sich dann auch die letzten dazu berufen, zur Bühne zu schlendern und Kopf oder Hand im Rhythmus zu bewegen.

Als Zweites und daher mit besseren Startbedingungen heizten Keule dem Publikum ein. Die beiden Berliner machen Gitarrenmusik mit Ballerman-Texten und schienen sich selbst nicht wirklich ernst zu nehmen. So trug Gitarrist Claus eine lilafarbene Paillettenmütze und Sänger Sera „spielte“ auf einer kleinen grünen Kindergitarre. Doch dank unzähliger Gesangseinlagen des Publikums stieg die Stimmung und Mütter tanzten mit ihren Kindern zu Ich hab dich letzte Nacht auf Youporn gesehn. Spätestens jetzt konnte man ein Phänomen beobachten, das sich durch den ganzen Abend ziehen würde: Handys und Digicams wurden gezückt, um alles festzuhalten, was auf der Bühne passierte. Stimmung zum mit-nach-Hause-nehmen. Wär' ja auch blöd, wenn man das Ganze nur einmal anschauen könnte.

Nutzte man die Umbau-Pause, um sich anzuschauen, wen es alles hierher verschlagen hatte, sah man eine Mischung, wie sie bunter nicht hätte sein können. Mädels, die aussahen, als wären sie gerade auf dem Weg in den Club, Väter in Hawaii-Hemden, barfüßige Studenten. Die Band, für die sich alle schick gemacht hatten, war so bunt wie ihr Publikum. Johnny Strange aus Uganda, Itchyban aus Polen, Larsito und Don Chali aus Kolumbien, Mr. Reedoo aus Deutschland und DJ Chino aus Südkorea machen Musik zwischen Hip-hop, Reggea und Dancehall. Sie singen nicht nur auf Deutsch sondern auch auf Englisch, Spanisch und Patois. Auf der Bühne gaben sie alles, spielten alle Hits, die man aus dem Radio kennt, aber auch Neues und weniger Bekanntes. Sie zeigten mit A Capella-Einlagen und Rhythmusinstrumenten, dass sie nicht nur Hits landen, sondern auch wirklich musikalisches Talent besitzen. Das Publikum schien das von Lingua Loca erwähnte Motto “Bewegung“ vor lauter Fotografieren und Filmen vergessen zu haben. Doch Culcha Candela wären nicht Culcha Candela, wenn sie das auf sich sitzen ließen und spätestens beim „Culcha Candela-Spaziergang“ bewegten sich (fast) alle von links nach rechts oder setzten sich auf den Boden. Abschließend sollte man noch betonen, dass das Tübinger Publikum trotz Bewegungsarmut gut drauf war und das Heer der Arme auch irgendwie beeindruckte. Culcha Candela waren begeistert vom Tübinger Publikum und Tübingen war begeistert von Culcha Candela, einfach Hamma.