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Foto: Rene König
Ceremony im Juha West

Foto: Rene König
Ceremony im Juha West

Foto: Rene König
Ceremony im Juha West

Foto: Rene König
Ceremony im Juha West

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Ceremony im Juha West

Foto: Rene König
Ceremony im Juha West

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Ceremony im Juha West

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Ceremony im Juha West

Foto: Rene König
Ceremony im Juha West

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Ceremony im Juha West

Foto: Rene König
Ceremony im Juha West

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Ceremony im Juha West

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Ceremony im Juha West

Foto: Rene König
Ceremony im Juha West

Foto: Rene König
Ceremony im Juha West

Foto: Rene König
Ceremony im Juha West

Foto: Rene König
Lemuria im Juha West

Foto: Rene König
Lemuria im Juha West

Foto: Rene König
Lemuria im Juha West

Foto: Rene König
Lemuria im Juha West

Foto: Rene König
Lemuria im Juha West

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Lemuria im Juha West

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Lemuria im Juha West

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Lemuria im Juha West

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Lemuria im Juha West

Foto: Rene König
Lemuria im Juha West

Foto: Rene König
Lemuria im Juha West

Ceremony Lemuria Cheap Girls Juha West Stuttgart

von Rene König

Das im Juha West auch mal andere Töne vertreten sind zeigte dieses kleine, feine Line Up am 27. Juli. Ceremony aus Kalifornien machen eher Hardcore-Punk, Lemuria aus Buffalo sind die sanften Indie-Rocker und Cheap Girls aus Michigan hauen die volle Packung Powerpop raus.

An einem Mittwoch das Stuttgarter Publikum für sich zu gewinnen ist immer wieder eine trickreiche Angelegenheit. 80 Leute haben sich versammelt um sich zweimal ruhigere und einmal härtere Musik zu geben.

Den Anfang machten Cheap Girls und wussten nicht wirklich zu überzeugen. 08/15 Powerpop der zu fluffig war um im Ohr hängen zu bleiben. Außer ein paar selbstverliebte Ansagen, gab es nichts Nennenswertes.

Lemuria dagegen machten es gleich richtig: Schön erst mal die Leute nach vorne locken und dann druckvollen Indie-Rock auf die Ohren. Die Drei aus Buffalo machten einen professionellen Eindruck: Ein unglaublich tighter Drummer, Bassist Max bewegte sich (!) und Sängerin Sheena hatte ein unglaubliches Organ. Ihre Stimme ist so glasklar und laut, da hätte man kein Mikrofon gebraucht. Ohne großes Bla-Bla gab es Songs der beiden Alben Get Better und Pebble zum Besten. Lieder wie Gravity oder Irregular blieben Live auch tatsächlich hängen, schade das auf Album das nicht so druckvoll rüberkommt. Nach guten 40 Minuten wurde das Feld geräumt und auch das Publikum wechselte sich… ob das wohl an einer gewissen Hardcore-Band lag?

Ja lag es! Ceremony hat noch nicht mal richtig angefangen und die mitgereisten Fans aus Amerika machten vorne gleich mal richtig Druck. Innerhalb von 2,5 Minuten hatte ich 8 blaue Flecke mehr und das Spektakel nahm seinen lauf. Mit Violence und Sick gab es gleich das volle Programm Hardcore Wahnsinn. Hier wurde der Ceremony Sänger von Dutzenden menschlichten Körpern begraben, weil alle in das Mikro reinbrüllen wollten. Musikalisch kann ich gar nicht mal sagen was hier los war. Der Großteil des Gesangs bestand aus einem psychedelischen Gekeife, während die Instrumentalfraktion irgendwas wohlwollend rhythmisches aus ihren Geräten heraushaute.

Übrigens sah der Sänger dem guten alten Bruce Campbell verdammt ähnlich. Ihr wisst schon der Schauspieler aus dem Klassiker Armee der Finsternis. Sei es drum. Einmal zu kurz darüber nachgedacht und schon stand besagter Sänger vor einem und zettelte wieder mal ein Handgemenge an. Fast wäre das doof ausgegangen, weil ein ungestümer Gast wohl zu grob an ihm zerrte. Die Nasen berührten sich schon, aber dann sah man doch von einer Gewalteskalation ab. Inwieweit das jetzt zur Show gehörte konnte ich nicht einschätzen. Der Wahnsinn tobte aber weiter: mal umarmte er eine Monitorbox und rollte damit auf dem Boden, dann wurde wieder das Mikrokabel bis zum zerreißen strapaziert. Es war keine Minute langweilig und die Musik wurde zur Nebensache.

Nach ganzen 7 Liedern war dann auch schon wieder Schluss. Zwar provozierte der Sänger noch ein bisschen die Gäste, da diese nach Zugaben verlangten, aber Ceremony spielt nie Zugaben. Was zurückbleibt ist ein Konzert voller überwältigender Eindrücke und meine Sensationsgeilheit wurde ein wenig befriedigt. Ein guter Einstand für den ersten von drei Konzerttagen.

Ein Konzert von

und