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Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Caliban im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Winds Of Plague im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Winds Of Plague im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Winds Of Plague im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Winds Of Plague im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Winds Of Plague im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

WBTBWB im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Eyes Set To Kill im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Eyes Set To Kill im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Eyes Set To Kill im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Eyes Set To Kill im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Eyes Set To Kill im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Attila im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Attila im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Attila im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Attila im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Attila im Substage Karlsruhe / Get Infected Tour

Get Infected Tour mit Caliban, Winds Of Plague uvm. Substage Karlsruhe

von Rene König

Caliban zeigten einen Tag vor der Erscheinung ihres neuen Albums I Am Nemesis das sie immer noch die Speerspitze des Metalcore sind und euch mit süßen metallischen Ohrwürmern infizieren können. So geschehen am 2. Februar im Karlsruher Substage.

Eins muss man den Karlsruhern lassen: Sie können sich brav anstellen. So gestaltete sich der eisige Einlass in das Substage als gar nicht so schlimm, auch wenn mein Kumpel ein bisschen rumgeheult hat. Selber schuld, wer keine Handschuhe bei dem Wetter trägt! Dann kam für die meisten Besucher schon der erste Schock: Die Band mit den Butterbroten konnte nicht spielen.  Ihr Bus ist auf dem Weg nach Karlsruhe stehengeblieben, aber sie ließen sich via Zettel entschuldigen. Kurzfristig konnte auch kein Ersatz geholt werden, weder ein Bus für die Band noch eine andere Band mit Bus. Sei es drum, 3 Vorbands reichen eigentlich auch und vielleicht würde ja der Zeitplan dadurch ein wenig transparenter. Von wegen, bewiesen uns die Bands. Anstatt früher anzufangen, ging der ganze Spaß auch noch viel später los als der Zeitplan zu lässt.

Die erste Band mit dem mächtigen Namen Attila schlappte um 19.20 Uhr an die Bühne und brachte mit ihrem Metalcore die fast volle Halle zum Tanzen. Die Kids hier kannten die Jungs wohl schon, was sie mit Ausflippen und Mitsingen quittierten. Das war schon mal sehr gut und vermittelte eine ausgelassene Stimmung an diesem Donnerstagabend. Auf der Bühne bot sich aber ein zwiespältiges Bild: Während alle Musiker im Laufe des Sets ihre Sonnenbrillen abnahmen (das Substage ist eine Halle – keine Open Air Bühne), trug der Sänger beständig Sonnenbrille und Mütze auf. Vielleicht fand er dies cool, aber für das Publikum weiter hinten war das nur ganz dummes Getue. Vielleicht werde ich auch einfach u alt dafür.

So schnell wie sie kamen, zog der Hunnenkönig  Attila auch wieder weg. Eyes Set To Kill brauchten dann auch wieder ewig bis sie mit sich selbst und dem Einspielen fertig waren. Die Damen und Herren ballerten mit ihrem melodischen Metal los und zogen damit die ersten Reihen in ihren Bann. Irgendwie klang das ganze wie eine härtere Version von Lacuna Coil, da Gitarristin und Sängerin Alexia den Bärenanteil an den Songs stämmte. Während sie und ihre Schwester am Bass, sowohl den gesamten Sound als auch den Großteil des Gesangs übernahmen, streute Sänger Caleb ab und an mal ein paar Schreiparts ein. Mehr hatte er nicht zu tun und dementsprechend fehlplatziert wirkte er dadurch. Mit 30 Minuten Einspielzeit, wirkten die 30 absolvierten Minuten wie ein schlechter Witz.

Winds Of Plague im Anschluss machten dann richtig Druck auf der Bühne, wie ein Wirbelwind fegte Sänger Johnny durch seinen Arbeitsplatz und machte auch keine Anstalten mit den Fans in der Menge zu feiern. Seine Mitstreiter an der Saitenfront gaben auch alles um die Leute von sich zu überzeugen. Klar, mit ihrem Deathcore mit kleinen Elektrospielereien musste man auch schließlich die Absage von All Shall Perish kompensieren. Aber nach den 40 Minuten purer Ohrengewalt von Winds Of Plague waren die schnell vergessen. Und dass Sänger Johnny sogar der hübschen Keyboarderin die Show stiehlt hätte ich auch nicht vermutet.

Um kurz vor 10 war es dann soweit und Caliban betraten unter Beifall und einem atmosphärischen Intro die Bühne. Zweifel, dass nur wenige Lieder aus I Am Nemesis gespielt werden würden, zerschlugen sich mit dem Opener Dein R3.ich und dem Rest der Setlist. Anno 2012 zeigen sich Caliban wieder von ihrer wütenden, lauten Seite und ließen den Coverfield -Aussetzer schnell vergessen. Die neuen Lieder, die noch keiner kennen konnte, passten sich perfekt in die Setlist der alten Hits an. Einziger Wermutstropfen bleibt die Tatsache, dass die älteren Lieder auf der Strecke blieben. Wie gerne hätten  Egal…

Die 60 Minuten Spielzeit vergingen wie im Fluge. Bei Love Song durfte ein Fan den Bass übernehmen, da er bei einem Contest gewonnen hatte, Davy Jones und Bogeyman zeigten weitere Einblicke in das neue Album und alle fünf auf der Bühne scheinen einen Mörderspaß zu haben. Dieses Jahr wird ein gutes Jahr werden. Gut aufgelegt frotzelte Andy von der Bühne: Jetzt bewegt euch ein wenig, was glaubt ihr wie die in Hamburg morgen abgehen werden?! Darf er solche Aussagen mit seinen Karlsruher Freunden machen? Heute schon, ihm sei es verziehen. Den totalen Showdown lieferten Caliban mit Memorial ab. Nach diesem Lied flippten die Leute schier aus. Völlig verblüfft und dankbar für die Reaktionen kamen mit Sonne und 24 Years die Rausschmeißer und später am Merchstand tummelten sich die Jungs zusammen mit ihren Fans und begossen die offizielle Erscheinung von I Am Nemesis.