Schnellnavigation: Bühnenrand
Bookmark

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Foto: www.katharinabauer.net
Bonobo im Sudhaus Tübingen

Bonobo im Sudhaus Tübingen

von Martin Mangler

Elektronisch und dennoch so warm wie ein sonnenbeschienener Sandstrand: Die Musik des britischen Künstlers Bonobo ist voller Seele und raffinierter Details, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Am vergangenen Samstag kam er mitsamt seiner Band ins ausverkaufte Sudhaus.

Aus Freiburg und München kamen die Leute nach Tübingen, sogar ein Auto aus Polen steht vor dem Sudhaus – es ist ein wahrer Kennzeichensalat. Das verrät bereits die weitreichende Sogkraft, die Bonobo mittlerweile mit seiner Musik entfaltet. Und die weite Fahrt hatte sich auch wahrlich gelohnt. Es ist nicht unbedingt leicht, die perfekt produzierte Musik der Alben Bonobos mit einer Liveband umzusetzen, denn oft spielen Samples eine dominierende Rolle. Doch die Kombo, bestückt mit Schlagzeug, Loopstations, Keyboards, Computern, Bass, diversen Saxophon-ähnlichen Blasinstrumenten, Glockenspiel, Gitarre und einer Sängerin, meisterte diese Aufgabe ziemlich perfekt. Von Beginn an nahmen einen die akustischen Gitarrenriffs verflochten mit den sphärischen Samples und dem roughen Live-Schlagzeug gefangen. Gerade der Gegensatz zwischen den gemächlich-melancholischen Melodien und den harten, energetischen Grooves, die die Songs nach vorne treiben, ist so einzigartig und faszinierend.

In diese ebenso dunkle wie heimelige Musik-Welt leuchtete nicht nur die bravourös spartanische Bühnenbeleuchtung hinein (Stichwort: Die Nebel von Avalon), sondern auch die volle, irgendwie raue Stimme der mitgebrachten Sängerin Ruby Wood, die schon alleine für sich eine Neuentdeckung ist. Simon Green a.k.a Bonobo zeigte sich als omnipotenter Multi-Tasker, indem er unbeeindruckt gleichzeitig Bass spielte, Sounds am Computer abfeuerte und den Rest der Band durch die Arrangements dirigierte. Ab und an verscheuchte er auch den Keyboarder von seinem Platz, wenn es ein besonders schönes Riff zu spielen gab.

So sehr die ganze Show beeindruckte, einen Wermutstropfen gab es an diesem Abend aber doch: Der Sound im Saal war sehr dürftig. Dem Schlagzeug fehlte es an Druck und die elektronischen abgefeuerten Sounds waren zum Teil schwammig und laut.

Die Musik Bonobos lebt von der Wiederholung, und so ist eines seiner Konzerte auch ein bisschen wie Meditation: Zwar sehr energiereich und intensiv, oft auch zum Kopfnicken oder sogar Abdancen, doch am Ende verlässt man den Saal ganz ruhig und ausgeglichen, mit einem wohligen Gefühl im Bauch.