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A Day To Remember im LKA Longhorn

von Rene König

Ein Tag den ihr nie Vergessen werdet! Könnte der Slogan eines Freizeitparks sein! Die Superstars A Day To Remember aus den USA haben am 17 Februar einen Stop im LKA Longhorn gemacht, um ihr neues Werk What Seperates Me From You zu präsentieren.

„A Day To Remember“… besser hätte man den Tag nicht zusammenfassen können. Ein gewisser Comedian (der 3 Tage hintereinander die Porsche Arena ausverkaufte) verursachte ein Stauchaos in Stuttgart wie schon lange nicht mehr. Zusätzlich gab es noch eine schlechte Parksituation, sodas man fast schon wieder daheim parken musste. Ziemlich gestresst, aber einigermaßen pünktlich im LKA Longhorn an. Der Altersdurchschnitt war wie zu erwarten sehr niedrig, aber was erwartet man bitte bei so einen Konzert? Genau das!

Den Anfang machten Adept aus dem schönen Schweden. Mit ihrem Post-Hardcore / Metalcore überzeugten sie die gut gefüllte Konzertlocation. Ob Songs wie sharksharkshark oder neues, die Fanbase feierte ausgiebig! Leider trübte der schlechte, kratzige Sound das ganze. Aber im Mai auf der Caliban Tour gibt es ein Wiedersehen, inkl. der Songs vom baldigen Death Dealers.

Nach einer schier unendlich langen Umbaupause kam dann Pierce The Veil. Mit dem sagenhaften Outro der Fernsehserie Dexter betraten die San Diego-Boys die Bühne. Dem Hörer erwartete eine Herausforderung für die Gehörgänge: Sänger und Gitarrist Vic hatte eine Stimme zum Kinder erschrecken. Das emomäßige Gesinge erinnerte an frühere AFI Sachen, passte aber gut zum Post-Hardcore der Band. Das Publikum jubelte und jubelte, also muss es denen Gefallen haben!

Mit Bayside wurde, nach einer erneuten ewigen Umbaupause, wieder ein anderer Sound den Leuten präsentiert: Poppiger Punk, fast schon Hardcore, der sehr gut als Einheizer für blink182 gepasst hätte. Während bei beinharten Metalkonzerten diese Band ein Fauxpas gewesen wäre, wurde hier fröhlich mitgetanzt und mitgesungen. Der hintere Teil der Halle wippte oder nickte mit. Eine gute dreiviertel Stunde später wurde die Bühne geräumt.

What Separates Me From You – So heißt das neue Werk welches heute vorgestellt werden soll. Aber wie das so ist mit Vermutungen, werden diese natürlich zunichte gemacht!

Mit einem spartanischen Bühnenbackdrop, 2 Bocksäcke mit ADTR Emblemen, ging es dann um ca. 22.35 Uhr los. Mit dem Breakdown-Ultrahammer 2nd Sucks vom aktuellen Album ging es los. Mit einem Konfettiregen wurde der Abend eröffnet. Der Sound war perfekt, das Licht hätte besser sein können und die Band hatten alle irgendein schwarzen T-Shirt ans. Wer dachte das der Fokus heute auf dem neuen Album liegt (so wie El Redakteur) hat sich geschnitten! Mit The Danger In Starting A Fire und A Shot In The Dark wurden Publikumslieblinge des 2007er Albums gespielt. Mit den Hits aus dem Album Homesick und der aktuellen Single All I Want ging es weiter.

Zwischendrin wurden unzählige Klorollen ins Publikum gefeuert und Sänger Jeremy bedankte sich beim deutschen Publikum für die jahrelange Unterstützung. Die Popcoreler wussten auch zu überraschen: Als erste Zugabe wurde If It Means A Lot gespielt, eine wunderschöne Ballade und Mitmachhymne. Sehr schön. Fast schon magisch. Doch mit dem Hammer The Downfall Of Us All der Homesick Platte wurde alles wieder niedergemäht. Mit einer letzten Zugabe wurde ein rund 100 Minuten langes Konzert zu Ende gebracht.

A Day To Remember wissen es einen Abend unvergesslich zu gestalten. Da kann man ihnen glauben wenn sie folgende Worte singen: mark my words were taking over the world